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Flüge nach Mitternacht am BER weiter umstritten
Ryanair fordert seit Jahren, dass verspätete Maschinen nach Mitternacht am Flughafen Berlin Brandenburg landen dürfen. Nun hat auch Flughafenchefin Aletta von Massenbach diesen Wunsch unterstützt. Politik und Behörden halten jedoch strikt am Nachtflugverbot fest. Reisende erleben regelmäßig Probleme, wenn Flüge verspätet in der Hauptstadtregion eintreffen. Maschinen müssen nach Hannover oder Leipzig ausweichen. Die Anreise zurück nach Berlin dauert dann oft mehrere Stunden mit dem Bus. Erst letzte Woche strandete ein Eurowings-Flug aus Mallorca in Niedersachsen. Auch zahlreiche Ryanair-Flieger wurden bereits nachts umgeleitet.
Brandanschlag auf Strommasten im Berliner Südosten
Ein schwerer Angriff auf die Energieversorgung führte in Berlin zu massiven Störungen. Ermittler gehen von Tätern aus dem linksextremen Spektrum aus. Betroffen waren zehntausende Menschen.
Großer Stromausfall im Berliner Südosten nach Brandanschlag
Ein Brand an zwei Hochspannungsmasten hat am frühen Dienstagmorgen im Südosten von Berlin einen massiven Stromausfall ausgelöst. Rund 50.000 Haushalte und zahlreiche Betriebe waren betroffen. Auch Notrufnummern fielen zeitweise aus. Die Polizei geht von einem gezielten Anschlag aus und ermittelt in Richtung politisch motivierter Extremismus.
Immer mehr offene Verfahren in Berlin
Die Zahl der nicht abgeschlossenen Verfahren in Berlin steigt weiter an. Zur Jahresmitte 2025 lagen bei den Staatsanwälten der Hauptstadt 54.905 unerledigte Fälle auf den Tischen. Das teilte der Deutsche Richterbund am Donnerstag mit. Ende 2024 waren es noch 52.063 Verfahren.
Mehr Zuschüsse für Privatschulen in Berlin
Private Schulen in Berlin erhalten künftig mehr Unterstützung. Der Senat beschloss, die Finanzierung deutlich zu verbessern und eine verbindliche Schulgeldtabelle ab dem Schuljahr 2027/28 einzuführen. Ziel ist eine stärkere soziale Durchmischung. Doch Kritiker warnen vor Kürzungen in anderen Bereichen.
Ende für Old Texas Town in Berlin
Seit mehr als fünf Jahrzehnten prägt die Westernstadt im Berliner Westen ein Stück Freizeitkultur. Nun steht fest, dass die Anlage im Ortsteil Haselhorst weichen muss. Der Pachtvertrag endet im August und das 10.500 Quadratmeter große Gelände wird vollständig geräumt.
Berlin verschärft Strafen für illegale Müllentsorgung
Berlin will künftig schärfer gegen Abfälle auf Straßen und Plätzen vorgehen. Der Senat plant einen neuen Bußgeldkatalog, der Strafen um ein Vielfaches anhebt. Betroffen sind unter anderem Zigarettenstummel, Hundekot, Sperrmüll oder Bauschutt.
Hotels fordern Entschädigung von Buchungsplattform
Rund 100 Hotels aus Berlin und ähnlich viele aus Brandenburg beteiligen sich an einer Klage gegen das Buchungsportal „Booking.com“. Deutschlandweit nehmen mehr als 4.000 Betriebe teil, europaweit über 10.000. Die Hoteliers werfen der Plattform vor, sie jahrelang daran gehindert zu haben, günstigere Preise außerhalb des Portals anzubieten. Die Initiative wird von der europäischen Hotelallianz Hotrec und über 30 nationalen Verbänden unterstützt, darunter der Hotelverband Deutschland (IHA).
Prozess nach Messerangriff in Berlin
Ein 29-Jähriger steht wegen eines lebensgefährlichen Angriffs auf seine 76-jährige Großmutter vor dem Berliner Landgericht. Er schwieg zum Auftakt der Verhandlung. Die Staatsanwaltschaft beantragt seine unbefristete Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.
Bewaffneter Mann in Steglitz festgenommen
Ein bewaffneter Vorfall auf dem Gelände eines stillgelegten Heizkraftwerks in Berlin-Steglitz sorgte am Mittwochabend für einen Großeinsatz der Polizei. Der mutmaßliche Täter, ein 45-jähriger Mann, hatte sich unbefugt Zugang verschafft und wurde später mit einer Langwaffe festgenommen. Die Ermittlungen dauern an. Auf dem Gelände wurde unter anderem eine Cannabis-Plantage entdeckt.