Inhaltsverzeichnis:
- Ermittlungen von Iris Spranger und Staatsanwaltschaft
- Folgen für die Energieversorgung
- Kritik von Franziska Giffey
- Auswirkungen auf die Hauptstadt
Ermittlungen von Iris Spranger und Staatsanwaltschaft
Zwei Tage nach dem Anschlag in Berlin-Johannisthal liegt der Fokus der Behörden klar. Innensenatorin Iris Spranger erklärte, dass die Täter aus dem linksextremen Spektrum und nicht aus dem Ausland stammen. Ein Bekennerschreiben im Internet wird als echt eingestuft. Es ähnelt einem Schreiben zu einem Anschlag im Februar nahe der Autofabrik von Tesla in Brandenburg.
Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Von einer „sehr professionellen“ Tat ist die Rede. Für die Behörden ist klar, dass hier gezielt und organisiert vorgegangen wurde.
Folgen für die Energieversorgung
Am frühen Dienstagmorgen waren zwei Strommasten in Johannisthal in Brand gesetzt worden. Die Schäden an den Starkstromkabeln sind schwer zu beheben. Es kam zum längsten Stromausfall in Berlin seit mindestens 25 Jahren.
- 50.000 Kunden waren zeitweise ohne Strom
- Noch immer sind Tausende Haushalte betroffen
- Reparaturen dauern weiterhin an
Trotz intensiver Arbeit der Stromnetz GmbH bleibt die Lage angespannt.
Kritik von Franziska Giffey
Auch Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey äußerte deutliche Kritik. Die Täter nahmen massiven Schaden für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof in Kauf. Berlin verfügt über das größte Stromnetz in Deutschland.
Eine vollständige Überwachung sei unmöglich. Giffey sprach von einem „perfiden, mutwilligen Angriff“. Die Bedeutung für Wirtschaft und Forschung sei erheblich.
Auswirkungen auf die Hauptstadt
Der Anschlag zeigt die Verletzlichkeit der Energieversorgung. Tausende Menschen müssen seit Tagen mit Ausfällen leben. Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Adlershof verzeichnen Einschränkungen.
Behörden und Politik betonen, dass der Rechtsstaat konsequent gegen die Täter vorgehen wird. Zugleich bleibt die Frage offen, wie ähnliche Angriffe in Zukunft verhindert werden können.
Quelle: rbb24, YouTube/rbb24